Objektschutz-
und Einsatzunterstützung sind
ein Dienstbereich der Luftwaffe.
Sie
umfassen die Aufgabe, Objekte der Luftwaffe
sowohl im passiven als auch im aktiven Objektschutz
vor Schaden zu bewahren. Das schließt den Schutz stationärer
Anlagen (z. B. Flugplätze, Kasernen, Depots) und mobiler
Kräfte der Luftwaffe (z. B. Flugabwehrraketen-Einheiten im
Einsatz) gegen ein breites Spektrum von Bedrohungen ein. Hierfür
werden vor allem (aktive und mobilmachungsabhängige) Infanterie-,
Brandschutz- und Pionierkräfte vorgehalten. Die Einsatzkräfte
des Objektschutzes sind vorwiegend im Objektschutzregiment der
Luftwaffe „Friesland“ und den Soldaten der Luftwaffensicherungsstaffel
„S“ des Jagdbombergeschwader
33 (JaboG 33, Büchel) zusammengefasst. Grundsätzlich
bildet das Luftwaffenausbataillon in Germersheim alle Rekruten
der Luftwaffe aus, unabhängig von deren weiteren Verwendungen.
Angehörige des Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“
und der Luftwaffensicherungsstaffel „S“ tragen das
dunkelblaue Barett mit den gekreuzten Gewehren und der Schwinge
als Barettabzeichen.
Die infanteristischen Einheiten des Objektschutzes bestehen größtenteils
aus Mannschaftsdienstgraden.
Grundwehrdienstleistende werden hier direkt im Anschluss an die
Grundausbildung in drei bis vier Monaten bis zum Status Combat
ready (CR; dt.: einsatzfähig) ausgebildet. In den letzten
Jahren wurde der Anteil an Zeitsoldaten und freiwillig Wehrdienst
leistenden Soldaten erhöht, um diese in Einsätzen verwenden
zu können und um einen Expertiseerhalt zu erreichen. Im
III. Bataillon sind, bedingt durch die erforderliche höhere
Qualifizierung, hauptsächlich Unteroffiziers-
und Offiziersdienstgrade
eingesetzt. Das
ständig übende nichtaktive IV. Bataillon rekrutiert
seine Soldaten, die nach ihrer Diestzeit aus den aktiven Staffeln
in die Reserve wechseln.
Das Motto der Soldaten im Objektschutzregiment der Luftwaffe lautet:
"Semper communis!"
(immer Gemeinsam!)